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Immer mehr kleine Unternehmen gestalten ihre Arbeitsabläufe digital.
Daten werden zunehmend elektronisch verwaltet und archiviert. Trotzdem bleibt
die Liebe zum Papier bestehen: Daten und Dokumente werden zusätzlich ausgedruckt
und abgeheftet. Vor allem kleine Handelsbetriebe archivieren nach wie vor in
dieser konventionellen Form. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Microsoft
Deutschland GmbH beim Marktforschungsinstitut TechConsult in Auftrag gegebene
Marktstudie, die kleine Unternehmen in Deutschland zu wirtschaftlicher Lage und
Investitionsbereitschaft befragt. Das «Trendbarometer für kleine Unternehmen»
zeigt zudem, dass die Firmen mit Beginn des Herbsts ihren Umsatz enorm steigern
konnten. Auch die Gesamtausgaben für Informationstechnologie und
Telekommunikation stiegen wieder an.Seit Einführung der «Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler
Unterlagen» (GDPdU) im Jahr 2002 sind fast alle Unternehmen verpflichtet,
steuerrelevante Daten für einen gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraum von zehn
Jahren digital aufzubewahren. 69 Prozent der befragten Kleinunternehmer wissen
um die gesetzlichen Verpflichtungen zur digitalen Datenarchivierung. 31 Prozent
der Befragten kennen diese Vorschrift noch nicht, obwohl die Verpflichtung
bereits 2002 in Kraft getreten ist. Die CD -
elektronisches Speichermedium Nummer einsDie Mehrzahl der kleinen Unternehmen geht mittlerweile dazu
über, Arbeitsabläufe digital zu gestalten und Daten elektronisch zu
archivieren. Zur Sicherheit drucken viele Firmen ihre Daten und Dokumente jedoch
weiterhin aus und heften die Papiere ab. Das beliebteste elektronische
Speichermedium ist die CD. 42 Prozent der Befragten nutzen dieses Medium, um
Dokumente zu archivieren. 33 Prozent der Kleinunternehmer speichern ihre Daten
auf Bandlaufwerken. Eine spezielle Archivierungssoftware haben bereits 23
Prozent der Kleinunternehmen im Einsatz. Am fortschrittlichsten sind hier die
kleinen Finanzagenturen mit einem Anteil von 28 Prozent. 20 Prozent der
Befragten nutzen andere Möglichkeiten wie zum Beispiel das Archivieren der
Daten im Rechenzentrum externer Dienstleister.
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